Aktuelle Berichte

Mit Zwergenhilfe zur mathematischen Frühförderung

Ein gestohlener Schatz, ein schuldbewusster Räuber, Schneewittchen und die sieben Zwerge und Mathematik. Wie passt das zusammen?

Wieder einmal machten die drei Oberstufenklassen der Kinderpflege des Berufskollegs Kohlstraße ein scheinbar trockenes Thema zum fantastischenErlebnis für alle Beteiligten. Am Dienstag, 15.11.2016 kamen 70 Vorschulkinder mit ihren Erziehern aus fünf verschiedenen Kindertageseinrichtungen in das Berufskolleg. Dort wurden sie mit einem kleinen Theaterstück in den Vormittag eingestimmt.

Unterricht in den Herbstferien

Unterricht in den Ferien? Nee, echt? Man kann es kaum glauben, da freuen sich die Schüler und die Lehrer auf die Herbstferien, und da gibt es dann einige, die halten es ohne Schule scheinbar nicht aus.


Aber es war auch etwas Besonderes, als sich am ersten Donnerstag in den Herbstferien Frau Flecken, Frau Herrmann, Frau Nolz und Herr Dittmar mit den Schülerinnen und Schülern aus den IFK Klassen trafen, um Deutsch zu lernen. Man begann mit einem gemeinsamen deutsch-arabischen Frühstück. Schon dabei konnte man eine Menge lernen, denn es musste Deutsch gesprochen werden. Eine Übung, die auch durch den Magen ging. Anschließend wurden vor allem alte Themen wiederholt und noch offene Fragen zur Grammatik geklärt.
Die Zeit verging wie im Flug. Alle waren sehr motiviert und haben den gemeinsamen Vormittag genossen. Die Idee zu diesem Angebot kam den Lehrern, weil sie den geflüchteten Schülerinnen und Schülern auch in den Ferien etwas Sprachförderung und Struktur ermöglichen wollten.

Besuche im Rahmen der polnisch-deutschen Schulpartnerschaft

Schüler und Schulerinnen des Berufskolleg Kohlstraße und des technischen Berufskolleg Gliwice gemeinsam auf dem „Weg der Erinnerung“. 

 

Zum dritten Mal nahmen Schüler und Schülerinnen des Berufskollegs Kohlstraße aus der Berufsfachschule Staatlich geprüfte Kinderpfleger und der Fachoberschule an der Studienfahrt nach Gliwice teil. Erstmalig besuchten  auch umgekehrt, 17 polnische Schüler und drei Lehrer aus Gliwice vom 24.-28.10.das Berufskolleg Kohlstraße in Wuppertal.

Praxisintegrierte Erzieherausbildung (PIA)

Im Schuljahr 2019/20 bieten wir zum zweiten Mal die „Praxisintegrierte Ausbildung“ zur Erzieherin/zum Erzieher an.

Diese Ausbildungsform ist besonders für lebenserfahrene Studierende geeignet, die in der herkömmlichen Ausbildung ihren Unterhalt nicht sichern können. Im Vergleich zur bodenständigen Erzieherausbildung ist sie herausfordernder (Doppelbelastung: Schule + Arbeit in der Praxis; keine Schulferien, sondern Urlaubstage als Arbeitnehmer).

Was ist "PIA" konkret?

PIA ist die Abkürzung für "Praxisintegrierte Ausbildung" zur Erzieherin/ zum Erzieher. Anders als in der  "klassischen" Ausbildung (zweijährige Fachschule und anschließendes Anerkennungsjahr) werden in der neuen Ausbildungsform PIA das Berufspraktikum und die Praktika in unterschiedlichen Arbeitsfeldern in die  fachtheoretische Ausbildung integriert. Das bedeutet, dass die Studierenden innerhalb der drei Schuljahre zwei bis drei Tage in die Schule kommen und an den anderen Tagen in ihre Praxisstelle gehen.

Am Ende der Ausbildung ergibt die Summe des Unterrichts und der berufspraktischen Ausbildung aber dieselbe Endsumme wie in der klassischen Ausbildung.

Gesundheitstag im Rahmen des Care-4-Future Projekts

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Das Netzwerk Wuppertal wurde 2011 als eines der 3 care4future Pilotnetzwerke gegründet. Nach über 5 Jahren zeigt sich, dass die NetzwerkpartnerInnen immer noch aktiv sind und der Grundgedanke des Projektes– SchülerInnen für die Pflege begeistern – hochgehalten wird. Insbesondere das Berufskolleg Kohlstraße der Stadt Wuppertal konnte von den etablierten Netzwerkstrukturen profitieren.